Dartmouth, Nova Scotia, Site C63 am 29. Juni 2016
Am heutigen Vormittag konnte ich für S’Gritli die gesamte Abwicklung und Übernahme erledigen. Dabei habe ich Max aus Basel und Felix aus Köln getroffen, welche ebenfalls ihre Fahrzeuge ab Hamburg verschifft hatten. Max sollte mir später nochmal über den Weg laufen.
Die Dame im Hafen war leicht durch den Wind und erst nach 2 „Smokers Timeouts“ für die Ausfertigung der Papiere gewappnet. Sie wirkte etwas ausgebrannt. Dann ging alles ruckizucki! Ich habe mit dem Cargochef Gritlis Aussenhaut kontrolliert und schon gings zum Shoppen zum Walmart. Unglaublich, was man alles nicht braucht. Das Einkaufen geht mindestens doppelt so lange wie zuhause, weil einem nichts bekannt vorkommt und man alles aus dem Regal nimmt, die Rückseite durchliest und … wieder wegstellt. Auf dem Parkplatz hat mich gleich ein Einkaufswagenzurückbeförderer aufs S’Grtili angesprochen: „I like this little mobilehome“. Ich habe ihn beruhigt – das geht jedem so!
Für die Canadians ist es erstaunlich, dass es auch kleiner geht als mit 4 Achsen und kürzer als 12 Meter. Vom Walmart ging es dann auf die Suche nach dem Shubie-Campground in Dartmouth. Kein Problem für Carmen, meine Gps-Ansagerin 😉 ).
Auf Shubie habe ich für eine Nacht gebucht, weil ich bei Canadian Tire erstmal Diesel und LPG besorgen wollte. Die Versorgung damit ist in Ostkanada eher dürftig, was sich westwärts aber bessern soll. Aus der einen Nacht sind dann 3 geworden. Den Canada Day am 01. Juli habe ich abends mit 2 jungen Quebecois
(Samuel 1 und Samuel 2, mit denen ich am Vorabend noch am Campfire zusammensaß) downtown bei Feuerwerk vom Fireboat und einem Rockkonzert(Scratch!) gefeiert. Da das Konzert(und auch das Feuerwerk 😆 )im Freien stattfand, gab es natürlich keinen Alkohol – nur Hotdogs. So mussten wir anschließend den Standort ins Irish Pub verlegen, wo ich die beiden Jungs auf ein Guinness eingeladen habe. Früh morgens um 07:00 haben die beiden Samuels dann ans „Küchenfenster“ geklopft. Samuel 1 hat mir eine Flasche in die Hand gedrückt, welche ich dann erst mal auf die Seite gestellt und weitergepooft habe. Sie hatten ja 12 Stunden Fahrt vor sich zurück nach Quebec-City, da ihr Urlaub vorbei war. In der Flasche war Gornigon-Relish, welches man unbedingt, wie auch die weichen, süßen Sausage-Buns als Dressing für Hotdogs benötigt. Seither gibt es nun jeden Mittag Hotdogs vom Toast, da es die „Wieners“ nur im 20er Pack gibt. Ach ja – „Max“ kam dann am 28igsten mit Christine, welche er vom Flieger abgeholt hatte zum Shubie-Campground – blieb aber leider nur eine Nacht. Außerdem gab es noch einen Neuzugang aus Bregenz/A von Marianne und Wilhelm. Sie sind mit ihrem umgebauten Löschzug unterwegs

– ein Wahnsinnsteil!