Las Peñitas, an der Pazifikküste bei Leon/ Nicaragua

Samstag Morgen, 22.04.2017: Laguna Beach Club, Laguna de Appoyo
Samstag Abend, 22.04.2017: Rigos Guesthouse in Las Peñitas, Pazifikküste

Wie gestern Nachmittag muss ich wieder Richtung Massaya und dort auf die NIC 2 in Richtung Leon, um in Rigos Guesthouse in La Peñitas 2 Tage am Pazifik zu verbringen. Um 2 Uhr nachmittags komme ich an. Die Anlage ist schön und liegt an einem traumhaften Strand – Surfer’s Paradise! Für den Abend ist eine Reggae-Veranstaltung angesagt. Zahlreiche Backpacker aus den naheliegenden Hostels treffen ein. Ich verzichte auf die Party und verbringe meine Zeit mit Lesen und Kochen. Außerdem mache ich einen langen Nachmittags-Strandspaziergang. Am Abend gibt es Schinkennudeln. Die Musik ist melodisch und stört mich keineswegs. Irgendwann am späteren Abend habe ich mein Buch fertig gelesen. Und trotz Musik und Stimmengewirr schlafe ich ein.

Sonntag, 23.04.2017: Rigos Guesthouse in Las Peñitas, Pazifikküste

Im Rigos ist es lange ruhig. Die Leute schlafen noch. Der Reggaekünstler pinkelt um halb 7 vor die Türe. Hangover! Ich genieße meinen Kaffee und das Frühstück. Schon bald mache ich mich an das Weiterschreiben meines Blogs und ich ahne nicht, daß das den ganzen Tag dauern wird. Eben war ich noch am Strand. Der Sonnenuntergang war unspektakulär – zuviel Sprühnebel. So war es eher ein Abtauchen ins Grau. Gleich mache ich mir meine Nudeln warm und dann werde ich den Tag mit Lesen und einem Drink ausklingen lassen.

San Jorge<>Ometepe<>Laguna de Appoyo

Montag Morgen, 17.04.2017: Villas Vista Cabanas, Masatepe
Montag Abend, 17.04.2017: Ronnys Southern Nights Hotel, San Jorge

Um 9 Uhr verabschiede ich mich von Nelly und Joop und all meinen Overlander-Kollegen. Ryan und Laughlin wollen ja später nachkommen und mich bei Ronny treffen. Mittags treffe ich am Southern Nights ein. Frae telefoniert mit seine Bruder. Er kommt vorbei und nimmt S’Gritli mit. Carlos hat 21 Jahre bei Casas Pellas gearbeitet; das ist das größte Autohaus und der Generalvertrieb für Importwagen. Er ist der Mann meines Vertrauens, aber trotzdem habe ich ein ungutes Gefühl, als S’Gritli dann vom Hof rollt. Auf der Herfahrt habe ich Motor- und Getriebeöl besorgt; um den Ölfilter kümmert sich Carlos. So gegen 4 Uhr nachmittags weicht die Spannung als Carlos wieder auf den Hof fährt. Alles hat gut geklappt. Wenig später kommen auch schon Ryan und Laughlin an.
Nach einem gemeinsamen Abendessen gehen wir auch schon bald in unsere Camper.
Morgen wollen wir spätestens um 7 Uhr mit unseren Fahrzeugen im Hafen stehen.

Dienstag Morgen, 18.04.2017: Ometepe-Fährhafen, San Jorge
Dienstag Abend, 18.04.2017: Freizeitpark Ojos de Agua, Ometepe

Wir müssen bis halb 9 warten, daß der Schalter öffnet. Die Zweifel werden kleiner als wir unsere Passagiertickets kaufen können. Die Bearbeitungsgebühr für die Fahrzeuge ist auch am Hafen zu zahlen. An Bord wird dann aber die eigentliche Fährfahrt abgerechnet. Da die Fähren nach Moyogalpa wieder überfüllt sind, haben wir auf der Fähre nach Cocabolca eingecheckt. Im Schneckentempo geht es durch den Lago de Nicaragua, einer der größten Seen der Welt. Nach der Ankunft fahren wir im Uhrzeigersinn um den Volcano Concepcion und erreichen schließlich den Freizeitpark Ojos de Agua. In einem schönen, rechteckigen Naturbecken kühlen wir uns ab und genießen den Nachmittag. Wir können hier auf dem abgeschlossenen, bewachten Besucherparkplatz übernachten. In der Nacht kommt das angekündigte Gewitter. Anfangs bringt es Abkühlung, aber schon bald verwandelt sich die Nässe in Wasserdampf und es wird noch schwüler.

Mittwoch Morgen, 19.04.2017: Freizeitpark Ojos de Agua, Ometepe
Mittwoch Abend, 19.04.2017: Punta Resort Hotel, Cocabolca Ometepe

Nach dem sehr guten Frühstück bei Ryan und Laughlin und einer kalten Dusche setzen wir unsere Fahrt an der Nordküste Ometepes fort. Wir umrunden den Volcano Maderas auf schwierigen, holprigen Straßen durch ursprüngliche Siedlungen. Die Menschen sind sehr freundlich und grüßen uns erfreut. Wir haben den Eindruck, daß hier nicht viele Touristen durchkommen. Wir halten an einer Einfahrt zu einem Hotelresort. Von hier aus beginnen wir unseren Aufstieg zu einem Wasserfall, der ungefähr auf halber Höhe des Vulkanrückens liegt. Das Schwitzen hat kein Ende, denn der Weg ist sehr steil und führt immer wieder durch ein steiniges Flussbett. Aber alle Anstrengung hat ein Ende als wir nach 1.5 Stunden wirklich den Wasserfall erreichen. Wir legen uns gleich in das Becken und genießen die Schauer, welche über die steile Felswand auf uns herabregnen. Eine halbe Stunde Entspannung gönnen wir uns, bevor wir den Rückweg antreten. Im Tal am Hotelrestaurant angekommen, erfrischen wir uns bei kühlen Getränken. Hier kann ich sogar meine 20 Ltr. Trinkwasserflasche tauschen. Wir benötigen eine weitere Stunde um in die Schleife um den Volcano Concepcion einzubiegen. Nach ein paar Navigationsfehlern erreichen wir das Punta Resort Hotel. Obwohl die Küche geschlossen ist, bereitet man uns noch ein Abendversper zu. Danach sitzen wir noch ein paar Stunden zusammen und lassen den Tag Revue passieren.

Donnerstag, 20.04.2017: Punta Resort Hotel Cocabolca Ometepe

Am Morgen sind wir um 7 Uhr abfahrbereit. Am Hafen in Cocabolca sind keine Tickets zu bekommen. Also auf nach Moyogalpa! Doch auch dort ist für heute kein Platz frei. Doch wenigsten können wir eine Reservation für morgen vornehmen. Wir nehmen noch ein Frühstück im Hafen und fahren dann zurück zum Hotel. Heute ist der Pool frisch gefüllt und so verbringen wir den Tag mit Lesen, Schwimmen und Reden. Ich bin froh um diesen Tag, denn Ometepe gefällt mir ausgesprochen gut und der Abschied nach gerade mal 2 Tagen hätte die Frage offen gelassen, ob wir nicht Sehenswertes verpasst haben. Auch am Abend sitzen wir wieder in der Runde. Wir sprechen über die bevorstehende Verschiffung in Panama. Ryan erklärt sich bereit mit Boris zu telefonieren um weitere Informationen zu erhalten. Er will mir dann eine Email schicken.

Freitag Morgen, 21.04.2017: Punta Resort Hotel Cocabolca Ometepe.
Freitag Abend, 21.04.2017: Laguna Beach Club, Laguna de Appoyo

Wir sind zur gleichen Zeit abfahrbereit. Unsere Reservation gilt für die Fähre um 9. Alles verläuft planmäßig und wir haben Zeit für Gespräche mit anderen Reisenden im Hafen. Ich werde von einem Ehepaar(er Amerikaner, sie Deutsche) aus Amberg angesprochen. Sie sind mit dem Mietwagen unterwegs. Der Traum der Frau wäre es auch so eine Reise über die Panamericana zu machen, aber sein Ding ist es nicht. In San Jorge trennen sich Wege der Drakes von meinen. Ich mache mich auf den Weg zum Laguna Beach Club an der Laguna de Appoyo. Ich reserviere den einzigen ebenen Stellplatz und mache mich auf den Weg zum Parque Nacional Volcanic Masaya. Hier begegne ich den Overlandern aus Dresden mit ihrem weißen Allrad-Sprinter, welche ich mit Ilse und Elmar im Death Valley getroffen habe. Sie sind mit Freunden aus Magdeburg unterwegs und werden im Mai nach Bremerhaven zurück verschiffen. Wir tauschen Visitenkarten – beide sind sehr sympathisch. Ich treffe auch das Paar aus Amberg am Vulkanmuseum wieder. Der Stopp auf dem Vulkan ist kurz. Nach 10 Minuten wird man wieder runtergeschickt; anscheinend sind die Gase nicht ganz unbedenklich. Bald bin ich zurück am Laguna Beach Club. Ich richte mich ein und gehe zum Restaurant. Ich bestelle mir ein Bier und etwas zu essen. Anschließend lese ich im „Herr aller Dinge“. Es ist eines der Bücher, das man frisst – man kann es nicht zur Seite legen.

Villas Vista Cabanas, Masatepe/ Nicaragua(Ostern)

Freitag Morgen, 14.04.2017: Southern Nights Hotel, San Jorge Nicaragua
Freitag Abend, 14.04.2017: Villas Vista Cabanas, Masatepe Nicaragua

Um 08:30 fahre ich vom Hof, nachdem ich mich von Ronny verabschiedet habe. Mit seinem Mitarbeiter Fra habe ich abgemacht, daß ich am Montag für einen Ölwechsel zurückkomme, welcher sein Bruder mit dem, von mir zu besorgenden, Motorenöl vornehmen will. Die Fahrt nach Masatepe dauert etwa 2.5 Stunden. Aber ich finde Villas Vistas nicht. Die Koordinaten scheinen nicht zu stimmen. Nach anderthalb stündigem Cruisen über unterschiedliche Straßen rufe ich Nell nochmals an: Ich soll zurück zur Brücke und dort auf sie warten. Das klappt dann auch gut und so kann ich bald Ryan und Laughlin begrüßen. S’Gritli stelle ich neben Ihnen ab und wir sitzen eine Weile und unterhalten uns. Da ich kein Mittagessen hatte, plagt mich bald der Hunger und ich verabschiede mich zum Kochen. Spaghetti und Tomaten-Zwiebelsauce hat es reichlich und so lade ich kurzerhand die beiden zum Essen ein. Anschließend spendiert Ryan noch eine Runde Cuba-Libre. Wir sehen das Lavaleuchten am Vulkan Masaya (wahrscheinlich die Reflektion der Lavaglut in der aufsteigenden Gaswolke des Kraters). Irgendwann schlägt die Müdigkeit dann doch zu und ich wünsche den beiden eine gute Nacht. Morgen will uns Nell, die Eigentümerin, mit nach Masatepe zum Einkaufen nehmen.

Samstag 15.04.2017: Villas Vista Cabanas, Masatepe Nicaragua

Um 6 Uhr stehe ich auf und gehe duschen. Trotz meiner Allergie und wohl wegen dem Histamin von Laughlin habe ich gut geschlafen. Die Milch reicht gerade noch für den Kaffee und die Cornflakes. Um 09:30 holt uns Nell ab. An ihrem Haus lerne ich Joop, ihren deutsch sprechenden, Ehemann kennen. Die beiden sind sehr sympathisch und sie freuen sich über jeden Overlander, der sie hier besucht. Der Markt in Ometepe ist sehr eng. Aber es gibt frisches Gemüse, Kleidung, Werkzeug und vieles mehr.
Trotzdem müssen wir noch in den Plati-„Super“Markt. Hier bekomme ich Milch, Kaffee, Zucker, Bier und was mir sonst noch so gefehlt hat. Zurück am Platz beschäftigen sich alle mit Internet und Blogschreiben. Ich habe ja gestern schon meinen „Neuanfang“ veröffentlicht. Andi und Laura(GB) sind aus Granada vom Spanischkurs zurück. Außerdem lerne ich Amy kennen; Matt dann am Abend beim Bier bei Nell und Joop. Es wird ein gelungener Abend bei lebhaften Gesprächen. Leider kann ich diesen kaum folgen, da es schwierig wird, wenn mehrere gleichzeitig reden. Andi redet viel und hat einiges zu sagen, aber als Schotte pflegt er seinen Slang – Resultat: …??!!
Nach dem Feuerwerk um Mitternacht kehren wir an unsere Fahrzeuge zurück.

Sonntag 16.04.2017: Villas Vista Cabanas, Masatepe Nicaragua

Zur gewohnten Zeit stehe ich auf und gehe in die Banos. Zum Frühstück mache ich mir Rührei mit Zwiebeln und Tomaten – schließlich ist heut Ostern. Nell ist schon mit dem Hund unterwegs. Auf dem Weg zur Dusche unterhalten wir uns kurz. Ich will versuchen heute Mutti zu erreichen. Ryan und Laughlin wollen an einem Gottesdienst in Masatepe teilnehmen. Andi, Laura, Ryan und Laughlin treffen sich abends zum Kartenspiel. Ryan lädt mich ein vorbeizuschauen, aber ich habe ein interessantes Buch in dem ich gerne weiterlesen möchte. Gegen 10 Uhr lege ich dieses beiseite.

Managua<> Granada<> San Jorge/ Nicaragua

Montag Morgen, 10.04.2017: Hotel El Colon, Totogalpa/ Nicaragua
Montag Abend, 10.04.2017: Hotel Pachamama, Managua/ Nicaragua

Ich bin um 6 Uhr aufgestanden. Um 08:30 fahren wir vom Hotelhof. In der Stadt besorgen wir eine Claro Simcard für Nica; anschließend gehen wir zum Frühstück in ein Restaurant am Stadtpark. An der Tankstelle ziehe ich noch Geld am ATM und kaufe eine Milch. Am Abzweig zum Somoto Canyon bringe ich Antonia zur Chickenbus-Haltestelle. 100m später fahre ich in eine Polizeikontrolle. Die Beamten reagieren auf meinen Schmus: wie schön ist Nicaragua, wie nett die Leute sind. Antonia kommt zurück, um mir mit ihrem Spanisch zu helfen. Aber ich werde von den Polizisten bereits per Handschlag verabschiedet. Ich winke ihr noch einmal zu und weiter geht’s in Richtung der Hauptstadt Managua. Am frühen Nachmittag bin ich in der iO-Location Hotel Pachamama(Pool, Wifi, heiße Dusche, TV, Kingsize-Bett). Schön mal wieder fernzusehen. Am Abend gibt’s einen Wopper beim nahegelegenen Burgerking. Ryan gibt mir seinen Standplatz(Red Cross Granada) durch.

Dienstag Morgen, 11.04.2017: Hotel Pachamama, Managua/ Nicaragua
Dienstag Abend, 11.04.2017: Red Cross Parking, Granada/Nicaragua

Für die Strecke benötige ich nur 1.5 Std. Der Platz ist okay. In den Straßen ist einiges los. Die Semana Santa wird in Nica ausgiebig gefeiert. Da Ryan und Laughlin zum Frühstück in die Stadt sind, mache ich das auch und treffe einen farbigen Franzosen(Desailly) aus Paris, der am Nebentisch frühstückt. Auch er will noch nach Ometepe, muß aber schon in 7 Tagen zurück. Ich bin vor Ryan und Laughlin am Red Cross Parking zurück und bereits am reparieren meiner Waschtischplatte. Abends trinken wir noch einen Cuba und ein Bier zusammen. Andi und Laura mit 4Runner und Dachzelt kenne ich bereits aus Antigua. Sie haben sich mit Ryan und Laughlin verabredet, um zusammen zur Laguna de Masaya fahren.

Mittwoch Morgen, 12.04.2017: Red Cross Parking, Granada/Nicaragua
Mittwoch Abend, 12.04.2017: Ronny’s Southern Nights Hotel, San Jorge/ Nicaragua

Nach einigen Besorgungen und einem kleinen Frühstück in Granada geht’s zurück zum Gritli. Von Ryan und Laughlin hatte ich mich vorher schon verabschiedet, da sie auch noch einige Sachen zu erledigen hatten. Die Fahrt nach San Jorge geht über hügeliges Terrain – die Straße ist gut. Gegen 11 bin ich am Hafen, aber der Betrieb ist schon jetzt gigantisch. Mehrmaliges Bemühen um Ticket oder Reservation sind erfolglos. Die Nacht ist luftig und so kann ich gut schlafen.

Donnerstag, 13.04.2017: Ronny’s Southern Nights Hotel, San Jorge/ Nicaragua

Ronny ist ein ehemaliger, erfolgreicher Jockey aus Arkansas. Seine Tochter ist zu Besuch und mischt das Personal etwas auf. Sie möchte Vaters Betrieb am Liebsten verkaufen, aber ich glaube, er ist anderer Meinung. Ich bemühe mich nochmals um ein Ticket, aber der Betrieb wird immer größer. Ich entschließe mich einen Ruhetag einzulegen und morgen zur Finca Villas Vista Masaya zu Ryan und Laughlin zu fahren. Im Blog konnte ich heute diverse Tage nachtragen.

 

Rio Cangrejal und Lago Yojoa/ Honduras

Mittwoch Morgen 05.04.2017: Omega Tours and Lodges, Rio Cangrejal/ Honduras
Mittwoch Abend 05.04.2017: D+D Brewery Lago Yojoa/ Honduras

Heute sind wir zu viert. Um 09:30 geht’s los. Miriam hat den Beifahrersitz eingenommen, Sara und Shea sitzen in der Kabine. Unser erstes Ziel ist der Walmart in La Ceiba. Es ist fast ein Glücksgefühl mal wieder nordamerikanische, und europäische Nahrungsmittel einzukaufen. Endlich wieder mal Salami! Um 12 Uhr fahren wir weiter in Richtung Tegucigalpa. Die kalkulierte Fahrzeit beträgt 6h48′. Die Straßen sind frei und so sind wir bereits am Nachmittag bei der D+D Brewery. Der Platz ist schön – hat Wasser- und Stromanschluß. Das Essen, Chicken-Burrito, im Restaurant ist gut und preiswert. In der Nacht schlafe ich unruhig – im Gritli ist es sehr schwül – es geht kein Lüftchen.

Donnerstag 06.04.2017: D+D Brewery Lago Yojoa/ Honduras

Heute ist Ruhe- und Lesetag unter der Markise im Schatten. Das Buch Bucket List ist tiefsinnig und gut geschrieben. Das Fliehende Pferd von Martin Walser habe ich schon als Film gesehen – ist eher eine Kurzgeschichte. Ich erweitere meine Buchung bis zum 09. April. Shea, Sara, Miriam, ihre holländischen Nachbarn und ich genießen den Abend bei einigen kühlen Cuba Libres.

Freitag 07.04.2017: D+D Brewery Lago Yojoa/ Honduras

Am Vormittag wandere ich mit Shea und Sara am Kanal entlang zum Lago Yojoa. Beim Abzweig zum See sieht Sara am Fuß eines alten Baumes eine 2m lange Giftschlange. Wir beobachten Sie eine Viertelstunde, wie sie sich in die Baumkrone zurückzieht- Sara macht zahlreiche Fotos, welche sie mir schicken will. Am Abend habe ich bei Boris den Container bestellt und Ryan eine Copy geschickt. Die beiden sind schon ziemlich weit voraus und wollen Nicaragua schon am Montag, den 09.04.17 verlassen. Ryan hat sich eben gemeldet. Sie werden nun doch etwas länger bleiben. Wir verabreden, uns in Granada zu treffen.

Samstag 08.04.2017: D+D Brewery Lago Yojoa/ Honduras + Parque Nacional de Meambar

Wir unternehmen eine schöne, anstrengende Wanderung durch die Dschungelberge des Meambar Naturparks. Die Fahrt dorthin ist meine erste in einem Chickenbus – hier geht die Post ab – laute Latinomusik bei Tempo 90 begleitet uns. Nach 2 Dritteln der Wanderstrecke gönnen wir uns eine erfrischende Dusche unter einem Wasserfall. Zurück am Besucherzentrum fragt mich Antonia aus Singen, welche ich schon bei D+D getroffen habe, ob sie morgen mitfahren kann. Sie ist als Backpacker unterwegs und folgt ihrem Freund Mitch und seinem Buddy, welche mit Motorrädern zum Somoto-Canyon vorausfahren. Normalerweise benutzt sie Chickenbusse oder Colectivos. Ich klär es erst mit Miriam ab, aber sie hatte sich schon entschlossen mit Shea und Sara weiterzureisen. José und Lisa, ein junges Nica-Ehepaar, nehmen uns auf der Pickup-Ladefläche vom Naturpark mit zurück zur D+D Brewery. Am Abend gibt’s ein Abschiedsfest mit Miriam, Sara und Shea bei Rotwein und Spaghetti mit Tomatensauce. Anschließend gehen wir alle noch ins Restaurant, um mit José und Lisa, unseren Freunden vom Nachmittag, ein Bier zu trinken.

Sonntag Morgen 09.04.2017: D+D Brewery Lago Yojoa/ Honduras
Sonntag Abend 09.04.2017: Hotel El Colon, Totogalpa/Nicaragua

Shea, Sara und Miriam haben sich schon verabschiedet. Antonia und ich fahren um 08:00. Unsere Fahrt führt vorbei an Tegucigalpa zum Zollübergang Somoto. Dort finde ich meine Fahrzeugimportpapiere nicht. Erst als Antonia meinen Rucksack durchsucht, taucht der nasse Lappen auf; ich hatte gestern am Wasserfall mein nasses Handtuch in den Rucksack gestopft. Der honduranische Migrationsbeauftragte will das Schriftstück nicht akzeptieren. Zu guter Letzt kommen wir dann doch weiter – Antonias gute Spanischkenntnisse sind eine große Hilfe. Genervt überfahre ich die nicaraguanische Grenze ohne anzuhalten. Es folgt ein Riesentheater. Es wird schon dunkel als wir weiterfahren. In Totogalpa finden wir das Hotel El Colon. Antonia nimmt sich ein Hotelzimmer. Ich beziehe den Parkplatz, dann gehen wir nochmals in die Stadt zur Tanke, welche ATM(Bancomat) und Fastfood hat. Ich schlafe im Gritli – kann aber die Banos nutzen.

Omega Tours Lodge am Rio Cangrejal, La Ceiba/ Honduras

Montag Morgen, 03.04.2017: Hotel Bertha’s in Tela/ Honduras
Montag Abends, 03.04.2017: Omega-Tours Rio Cangrejal/ Honduras

Gegen 9 Uhr sind wir abfahrtbereit. Wir wollen nach La Ceiba und dort zu Omega-Tours, einem deutschen Veranstalter, der hier im Dschungel ein schönes Hotel mit allen Annehmlichkeiten betreibt. Miriam bezieht ein Bett in einem 4er Dorm und lernt dort Daniel(aus Prag), Shea(Kanada) und Sara(Schweden) kennen. Ich bekomme einen Stellplatz seitlich der Einfahrt. Ist ganz okay – da er ja nichts kostet. Ich habe zugesagt meine Mahlzeiten im Restaurant einzunehmen und man läßt mich alle Facilities benutzen. Das sind immerhin Baños, Ducha und Piscina. Das Essen ist sehr gut.

Dienstag, 04.04.2017: Omega-Tours Rio Cangrejal/ Honduras

Miriam und ihre 3 Freunde unternehmen heute eine größere Tour zum Naturpark mit 30 Meter hohem Wasserfall. Das Klima ist sehr schwül und drückend. So entscheide ich mich für eine kürzere Tour zum Rio Cangrejal, um dort in dem kühlen Fluss zu baden. Normalerweise unternimmt Omega Tours hier Rafting-Touren, aber dazu hat es fast zu wenig Wasser – zum Baden reicht es allemal. Am Abend nehmen wir einen Umtrunk an der Bar. Wir beobachten eine Schlange, welche einen Frosch am Hinterbein gepackt hat und ihn wohl verschlingen will. Der Frosch gewinnt und rettet sich in die dunkle Freiheit.

Hotel Berthas Tela/Honduras

Do. Morgen, 30.03.2017 Sol de Copan, Copan Ruinas/ Honduras
Do. Abend, 30.03.2017, Hotel an der CA4bei La Entrada/ Honduras

Gegen halb 1 fahren wir von Copan auf der CA11 in Nordrichtung durch die Berge. Nach 2 Stunden machen wir halt an dem Café der Kaffeeplantage Welchez. Zum ausgezeichneten Cappuccino gibt es hier Carrot-Cake auf der schattigen Terrasse.
Im späteren Nachmittag halten wir an der CA4 bei La Entrada an einem Hotel. Die Zimmer sind schlicht, aber es gibt ein Restaurant und einen sicheren, abgeschlossenen Parkplatz. Das Abendessen im Restaurant ist okay – man gibt sich Mühe. Miriam und ich sitzen noch auf ein Bier zusammen und planen die morgige Weiterfahrt.

Fr. Morgen, 31.03.2017, Hotel an der CA4 bei La Entrada/ Honduras
Fr. Abend, 31.03.2017; Hotel Berthas, Tela/ Honduras

Christian, ein Garifuno, welchen uns ein kalifornischer Althippi empfohlen hat, findet für uns die Nachtunterkunft im Hotel Bertha. Miriams Vorgabe war: nicht mehr als 10 USD pro Nacht. Darunter leidet die Qualität meines Parkplatzes.

Samstag, 01.04.2017; Hotel Berthas, Tela/ Honduras

Um 5:00 Uhr früh kommen 3 Chickenbusse an, jeder hat noch lautere Musik, wie der zuvor angekommene und somit ist die Nachtruhe beendet.
Zum Frühstück gehen wir in eine naheliegende Konditorei mit gutem Kuchen und sehr gutem Cappuccino. Dann schauen wir beim Garifuna-Reisebüro vorbei und fragen nach, ob wir für morgen einen Platz auf dem Launchboot zum Punta Ras Naturpark bekommen können. Für heute haben wir den Lancelitta-Naturpark geplant, welchen wir mit dem Bus erreichen und dann erwandern. Es ist ein botanischer Park, der die unterschiedlichsten Bäume und Pflanzen zeigt. Nicht alle sind mit Namenstafeln versehen. Nach dem wir die Runde hinter uns haben, lege ich mich müde auf eine Parkbank. Miriam fragt einen Pickupfahrer, ob er mich zurück nach Tela mitnimmt. Sie will sich eine andere Seite des Parks ansehen, die angeblich einen See oder Weiher besitzt. Ich bin froh, als ich schließlich das Hotel erreiche und eine Dusche nehmen kann. Abends geht es zum Italiener – ich hab Schmacht auf Spaghetti.

Sonntag, 02.04.2017; Hotel Bertas, Tela/Honduras

Tatsächlich bekommen wir den Platz auf dem Launchboat nach Punta Ras. Der Tourguide, mein Pickupfahrer von gestern, holt uns am Hotel ab und bringt uns zum Bootshaus der Garifuna Agentur. Diese liegt hinter dem Strand an einem Binnengewässer. Das bedeutet, das wir das Boot, wenn wir ins offene Meer wollen, über den Strand ziehen oder tragen müssen. Ganz so schlimm wird’s nicht, wir müssen nur in knietiefes Wasser und das Boot auf dem niedrigen Grund durchs Wasser ziehen. Die Fahrt dauert eine gute Stunde. Auf Punta Ras angekommen, erkunden wir erstmalig den Regenwald und erreichen einen Binnensee. Als wir am Boot zurück sind, bringt uns dieses in eine Bucht mit 4 oder 5 Cabanas. Hier versuche ich erstmals in meinem Leben das Schnorcheln in einem Riff und sehe vielfarbige Fische und weiße Korallen. Miriam bleibt länger im Wasser und sichtet einen Barracuda. Die Einheimischen, welche in den Hütten wohnen, haben gebratenen Fisch und Reis und Bohnen vorbereitet. Es schmeckt sehr gut. Als wir nachmittags am Strand zurück sind, setzen wir uns nach dem Bootschieben ab und nehmen noch ein Bier am Strand. Der Tag war rundum gelungen, aber der Trubel am Strand wird mir zuviel. Ich gehe zum Hotel zurück. Miriam will sich die Stände mit handwerklich hergestelltem Schmuck ansehen- kein Problem.

Deutsches Restaurant Sol de Copan, Copan Ruinas/ Honduras

Sa. 25.03.2017: Sol de Copan, deutsches Restaurant

Für Thomas ist heute Großkampftag. Er hat schon Reservierungen für den großen Tisch. Auch mußte er neues Hefeweizen brauen. Der Schankbetrieb zieht sich bis 22 Uhr.
Beim Junggesellenabschied von Luis mit seinen Freunden Rafael, César und Raúl lerne ich dann Miriam kennen. Sie ist mit dem Bus unterwegs und will auch an die Karibikküste, wie ich.

So.-Mi. 26. bis 29.03.2017: Sol de Copan, deutsches Restaurant

Ich verbringe die Tage mit Stadtbummeln und Restaurantbesuchen und abends trifft man den einen oder anderen Deutschen, Kanadier oder Ami bei Thomas. Am Ruhetag trifft man sich zum Bier bei Ole dem Dänen. Saul, Musiklehrer und Nachbar von Thomas, gibt Miriam und mir am Dienstag Abend manchen wichtigen Tip und empfiehlt uns sichere Übernachtungsplätze. Gleichzeitig feiert Hansito mit seiner deutschen Freundin und James, seinem Freund, den 58igsten Geburtstag. Miriam wird die nächsten Tage mit mir unterwegs sein. Wir werden uns jeweils Hotels suchen, wo Miriam das Hotelzimmer belegt, während ich im Gritli schlafen werde.

Deutsches Restaurant Sol de Copan, Copan Ruinas/ Honduras

Fr. 24.03.2017 Sol de Copan, deutsches Restaurant

Thomas Frau bringt mir einen Café und ein süßes Brot. Ich mache mich auf den Weg zu den Ruinen und kaufe mir das teurere Ticket mit dem Besuch der Ausgrabungs-Katakomben. Miguel, ein Maya-Führer bietet sich mir auf dem großen Platz an.

Zuerst will ich eigentlich nicht, da ich immer noch mit meinem Infekt kämpfe und mich kraftlos fühle. Aber da er einen sehr engagierten Eindruck macht und auf meinen Zustand Rücksicht nimmt, willige ich ein(300 Lempiras). Nach 2.5 Stunden haben wir die Runde beendet.

Ich beobachte noch eine gewisse Zeit die wunderschönen Ara-Papagayen, welche von der Futterstation her über mich hinwegfliegen. Zurück am Parkeingang mache mich dann auf den Weg zurück in die Stadt und bergwärts zu Thomas‘ Restaurant.

Sol de Copan, Copan Ruinas, Honduras

Do, Morgen, 23,03.2017: La Caballeriza Hotel, Los Laureles, Guatemala

Do. Abend,23.03.2017 Sol de Copan, Copan Ruinas, Honduras

Um 5 stehe ich auf. Nach diversen Erledigungen bin ich um 09:30 abfahrbereit. Es geht in El Florido über die Grenze nach Honduras um die Ruinen von Copan zu besuchen. Vor Chiquimula fahr ich in eine Demonstration, wo die Rechte von Behinderten eingefordert werden. Die Polizei ist vorort und sorgt für einen ruhigen Verlauf. Nach einer Stunde kann ich weiterfahren und erreiche nach einer weiteren Stunde den Grenzübergang nach Honduras in El Florido. Die Formalitäten ziehen sich in die Länge, aber nach 3.5 Stunden bin ich durch. In Copan-Ruinas fahre ich direkt zu Thomas(Wagner geb.in Ulm), der mir einen herzlichen Empfang bereitet. Ich werde die nächsten 7 Tage bei ihm stehen können.

Sein Bier ist vorzüglich; in den nächsten Tagen probiere auch seine groben Bratwürste und weitere deutsche Spezialitäten.